Abbruchunternehmer in Deutschland
Eine Excelliste mit 130 großen Abbruchunternehmern in Deutschland?
Mit Hilfe unserer Liste haben Sie sofort einen sehr guten Überblick über einige der Abbruchunternehmen in Form einer üblichen Excelliste mit der Sie diese Firmen anschreiben können.
Was macht ein Abbruchunternehmen?
Ein Abbruchunternehmer plant und führt den Rückbau von Gebäuden, Bauwerken, Industrieanlagen, Brücken oder einzelnen Bauteilen aus. Sein Geschäft beginnt lange vor dem ersten Baggerbiss: Er begutachtet das Objekt, prüft Statik und Nachbarbebauung, kalkuliert Massen und erstellt ein Abbruchkonzept sowie das Angebot.
Zentral ist die Schadstofferkundung. Asbest, künstliche Mineralfasern, PCB, PAK oder Altöl müssen vor dem eigentlichen Abbruch fachgerecht entfernt werden – bei Asbest nach TRGS 519 mit entsprechend geschultem Personal und Sachkundenachweis. Ebenso kümmert er sich um Abbruchanzeige und Genehmigungen bei der Bauaufsicht.
Der Ablauf gliedert sich meist in Entkernung (Ausbau von Einrichtung, Leitungen, Bodenbelägen), selektiven Rückbau und schließlich den Hauptabbruch. Eingesetzt werden Bagger mit Abbruchzangen, Sortiergreifern, Hydraulikhämmern und Longfront-Geräten; Sprengungen sind die Ausnahme. Dazu kommen Sicherungsmaßnahmen: Absperrungen, Staubbindung durch Berieselung, Gerüste, Schutzwände, Abstützungen.
Ein großer Teil der Wertschöpfung liegt in der Entsorgung. Der Unternehmer trennt die Abfälle nach Fraktionen – Beton, Ziegel, Holz, Metall, Gips, Sondermüll –, organisiert Container und Transporte, führt Entsorgungsnachweise und verwertet Bauschutt möglichst als Recycling-Material.
Häufig gehören Erdarbeiten, Verfüllung, Bodenaustausch und die Herstellung eines baureifen Grundstücks dazu. Kaufmännisch verantwortet er Kalkulation, Personalführung, Maschinenpark, Arbeitssicherheit und Versicherungsfragen.
Aufgaben eines Abbruchunternehmers
Am Anfang steht die kaufmännische und technische Vorbereitung. Der Unternehmer besichtigt das Objekt, ermittelt Massen in Kubikmetern umbauten Raums und Tonnen Bauschutt, kalkuliert und erstellt das Angebot, meist auf Grundlage der VOB/B. Dazu gehört auch die Klärung der Genehmigungslage: Abbruchanzeige beziehungsweise Abbruchgenehmigung bei der Bauaufsichtsbehörde, eine Abbruchstatik durch einen Fachplaner und der Baustelleneinrichtungsplan.
Ein eigener, rechtlich stark reglementierter Aufgabenblock ist der Umgang mit Schadstoffen. Vor dem Abbruch wird ein Schadstoffkataster erstellt; Asbest wird nach TRGS 519 saniert, künstliche Mineralfasern nach TRGS 521, hinzu kommen PCB, PAK, Altöle oder Schimmel. Die Arbeiten sind bei der Arbeitsschutzbehörde anzuzeigen und werden mit Schwarz-Weiß-Schleusen, Unterdruckhaltung und Freimessung abgeschlossen.
Vor Beginn der eigentlichen Arbeiten trennt der Unternehmer die Medien – Strom, Gas, Wasser, Fernwärme, Telekommunikation – und sichert die Umgebung: Abfangungen und Unterfangungen der Nachbarbebauung, Absperrungen, Gerüste sowie eine Beweissicherung mit Rissprotokoll.
Der Rückbau selbst läuft gestuft ab. Zunächst die Entkernung, also der sortenreine Ausbau von Einrichtung, Sanitär- und Elektroinstallationen, Bodenbelägen, Fenstern und Trennwänden. Danach folgt der selektive Rückbau und schließlich der Hauptabbruch. Eingesetzt werden Abbruchbagger mit Sortiergreifern, Pulverisierern und Hydraulikhämmern, bei größeren Höhen Longfront-Geräte. Seilsägen, Kernbohrungen, Seilzug oder Sprengungen bleiben Sonderfällen vorbehalten.
Während der gesamten Ausführung verantwortet er den Immissionsschutz: Staubbindung durch Berieselung oder Nebelkanonen, Einhaltung der Lärm- und Erschütterungsgrenzwerte nach der AVV Baulärm sowie die Verkehrssicherung.
Wirtschaftlich entscheidend ist die Entsorgung. Die Abfälle werden in Fraktionen getrennt – Beton, Ziegel, Holz der Kategorien A I bis A IV, Metall, Gips, gefährliche Abfälle –, nach Abfallverzeichnis-Verordnung deklariert und über das elektronische Nachweisverfahren dokumentiert. Ziel ist möglichst hochwertige Verwertung als RC-Baustoff.
Abschließend kommen häufig Erdarbeiten hinzu: Fundamente und Keller ausbrechen, Bodenaustausch, Verfüllung und Verdichtung, bis das Grundstück baureif übergeben werden kann. Daneben laufen dauerhaft Personalführung, Maschinenwartung, Steuerung von Subunternehmern, Arbeitssicherheit und Versicherungsfragen.
Typische Qualifikationen sind der geprüfte Abbruchtechniker, die Sachkunde nach TRGS 519, die Anerkennung als Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 KrWG und die Mitgliedschaft im Deutschen Abbruchverband.
Liste der 130 Abbruchunternehmen kostenlos herunterladen
Über den nachfolgenden Link können Sie die Adressen herunterladen.
Datenumfang der Liste
Folgende Daten haben wir für Sie recherchiert und in eine übliche Exceltabelle für Sie zusammengefasst.
- Adressen: 130 Abbruchunternehmen
- Unternehmensfirmierung: 100%
- Vollständige Postadresse: 100%
- Email-Adressen: 90%
- Internetseiten: 90%
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